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Seit nunmehr rund 5 Jahren zupft Davey Rimmer den Bass bei Uriah Heep. Zeit ihn nicht nur mit der Kamera etwas besser kennen zu lernen. Der Bass ist für mich das wichtigste Instrument in einer Rock-Band. Er ist zusammen mit dem Schlagzeug, den "Drums", sozusagen das Metronom. Bass und Schlagzeug sind der Motor einer Band und bilden die solide Grundlage für die melodischen Instrumente und den/die Sänger.

Zur Zeit sind Uriah Heep mit ihrer "Living the Dream Tour" unterwegs in Europa. Bei den Konzerten in Trier und Offenbach hatte ich die Gelegenheit Davey ausgiebig zu fotografieren und mich anschließend mit ihm über Gott und die Welt und natürlich auch Musik zu unterhalten.

Für die Musik von Uriah Heep ist Davey eine enorme Bereicherung. Nach 5 Jahren Bandzugehörigkeit, der Mitwirkung an 2 CDs und unzähligen Live-Konzerten, glaube ich sagen zu können, er hat Uriah Heep aus dem Dornröschenschlaf erweckt.  Seine Spielweise ist druckvoll, exakt und vor allem sehr virtuos und auf der Bühne sorgt er für die notwendige Action.

In den diversen Facebook-Gruppen tauchen des öfteren Posts mit der Frage nach dem besten Heep-Bassisten auf. Für mich ist das ohne Zweifel Davey Rimmer. Er spielt einen modernen Rock-Bass und lässt damit auch die alten Songs frisch und modern klingen.

Bei den etwas sanfteren Stücken spielt Davey auf der Bühne den "Buzzard Bass John Entwistle" von Warwick.

Ein großes wuchtiges Instrument mit einem fetten Sound und ebenso wie sein Haupt - Instrument, der "War­wick Mas­ter­built Streamer Stage I", ein "Linkshänderbass".

Live zupft Davey den Bass mit den Händen. Im Studio hingegen nutzt er meistens ein Plättchen (Plectron). Hierdurch bekommt der Bass einen härteren Sound.

Für den Song Waters Flowin' der neuen CD Living the Dream spielte er einen "Fretless Bass", ein Bass mit einem Griffbrett ohne Bünde, der einen besonderen Klang erzeugt und eine äußerst exakte Spielweise erfordert.  

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Samstag, 03.11.2018 Europahalle in Trier. Uriah Heep auf Tour durch Deutschland/Europa. Im Gepäck, die neue CD "Living the Dream". 

Die neue Setlist, eine Mischung aus alten Hits und eben 6 Titeln der neuen CD. Die 90 minütige Show kommt bei den rund 800 Zuhörern gut an. Wenngleich der Sound nicht immer berauschend ist. Gelegentlich wäre es besser die Gesamtlautstärke ein wenig zu drosseln um mehr Details preiszugeben.   

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Gino Vannelli (* 16. Juni 1952 in Montreal) ist ein kanadischer Jazz-, Rock- und Pop-Sänger. Hier bei seinem Konzert in Frankfurt am Main am 11.04.2018.

Der Sohn eines Jazzsängers erlernte als Kind Jazzperkussion und studierte Musiktheorie an der McGill University. Seine erste Band gründete er im Alter von zwölf Jahren, die nächste – Jacksonville 5 – ein Jahr später mit seinem Bruder Joe Vannelli. Im Alter von 17 Jahren veröffentlichte er bei RCA Records unter dem Pseudonym Van Elli die Single Never Cry Again.

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Frank Ricci (27. 06.1985) ist ein italienischer Gitarrist, Songwriter und Arrangeur. Er arbeitete mit renommierten Musikern wie Don Airey, Robben Ford und Tony Esposito zusammen.

Mit seiner Band der „Frank Ricci Group“ spielte er als Support auf der Italien -Tour von Steve Lukather (Toto). Zusammen mit dem Ur-Gitarristen der Band Europe, Kee Marcello, spielte er 2008 einen Song seiner ersten LP „A Big Dream“ ein.

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Pünktlich um 21 Uhr beginnt das Konzert von Grave Pleasures im Zoom, einem kleinen Nachtklub in Frankfurt am Main. Die Zahl der anwesenden Zuhörer sehr überschaubar. Eigentlich schade, denn die Jungs von Grave Pleasures waren richtig gut.

Angetrieben von einem straighten Schlagzeug und dem hierzu perfekt harmonisierenden Bass liefern die 5 Jungs aus Finnland ein tolles Set ab. Der Zuhörer merkt sofort, die haben Spaß und stehen zu ihrer Musik.

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