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Das schreibt Wikipedia - Uriah Heep ist eine britische, progressive Hardrock-Band, benannt nach einer Figur aus dem Roman David Copperfield von Charles Dickens. Gemeinsam mit Black Sabbath, Deep Purple und Led Zeppelin zählen Uriah Heep zu den frühen und erfolgreichsten Vertretern des Hardrock. Im Unterschied zu vielen anderen Interpreten des Genres gewichten Uriah Heep in einem Teil ihrer Werke die melodische und romantische Seite des Hardrocks durch ihren ausgefeilten, oft mehrstimmigen Gesang stärker. Uriah Heep haben bis heute über 30 Millionen Tonträger verkauft.

Auf dem Hessentag 1970 in Wiesbaden begenete mir diese Band das erste Mal. Ich war damals gerade 12 Jahre alt. Der Sound der Hammond Orgel des Keyboarders Ken Hensley beindruckte mich dermassen, dass ich, der bis dato brave Orgelschüler eines renomierten Wiesbadener Pianohaus, seine Hammond aufschraubte und durch Drehen an diversen Reglern diesen tollen röhrigen Sound nachahmen konnte. Sehr zum Entsetzen meiner Eltern.

Meine eher bescheidene musikalische Karriere wurde durch die Musik von Heep geprägt. Einige Titel wurden in den Anfängen nachgespielt, viele eigene Kompositionen liesen ohne Zweifel den Einfluß von Uriah Heep erkennen.

Es dauerte bis zum Jahr 1979, da sah ich Heep auf einem Open Air in Pforzheim, damals mit Sänger John Lawton, ein zweites Mal. Nun hatte mich die "Heeperie" endgültig gepackt und ich musste diese Band fortan immer wieder live sehen. Und Uriah Heep live ist auch heute noch ein wahnsinns Erlebnis. Unzählige Heep-Konzerte in Deutschland, Belgien, England und Dänemark folgten. Highlits dabei waren sicher das Heavy Sound Open Air, Anfang der 80 er mit dem Sänger Peter Goalby in Brügge, sowie ein Familien Open Air im Freibad von Kelkheim am Taunus, bei welchem auch meine damals noch recht jungen Töchter mit dabei waren.

Natürlich hatte ich auch oft eine Kamera dabei und auch viele Bilder von UH gemacht, doch, das war alles noch zur analogen Zeit. In der Menge meiner Dias und Papierbilder findet sich gelegentlich mal ein Konzertbild von UH, mehr nicht.

Das nahm ich nun zum Anlass endlich auch einmal die klassisch professionellen Konzertfotos von Uriah Heep zu machen. Im Rahmen die Frühjahrstour 2012 war es dann soweit. Die ersten digitalen Fotos von Uriah Heep.

Die Band

Gesang - Bernie Shaw (seit1986)

Gitarre, Gesang - Mick Box (Gründungsmitglied)

Bass, Gesang - Trevor Bolder (1976-1981, seit 1983)

Schlagzeug, Gesang - Russell Gilbrook (seit 2007)

Keyboard, Gesang - Phil Lanzon (seit1986)

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Vor exakt 25 Jahren war ich das letzte Mal auf der Musik-Messe in Frankfurt. Und seit diesem Besuch hat sich einiges verändert in der Welt der Musik. So war ich damals noch total begeistert, wenn ein bekannter Musiker an einem Stand eines Instrumenteherstellers z.B. eine Gitarre in die Hand nahm und ein bisschen jamte. Heute gibt es mehrere Bühnen, auf welchen im 1/2 Stunden-Takt Bands und Solo-Musiker auftreten. Und diese  sind mit der modernsten Technik ausgestattet. Also ein Erlebnis für Augen und Ohren !

Die für mich interessantesten Dinge habe ich wie immer im Bild festgehalten. Auf dem "AGORA-Stage", in einem Zelt auf dem Freigelände vor Halle 3, eröffnete die Band        "The Flaw" aus Dortmund das Festival. Erinnerte mich ein wenig an Nightwish.

             

Dann, an gleicher Stelle, JOSTLE (Jonas Hellborg, Steve Bailey, Lee Sklar, Chester Thompson), 3 Bassisten aus der WARWICK-Familie und ein Spitzen-Drummer. Sehr genial, die Beherrschung der Instrumente, die tolle geniale Improvisation.

1 Stunde später, erneut auf dem "AGORA-Stage"

The legendary "Jam-of-the-year" Band: Curt Bisquera - Drums (Tina Turner, Seal, Elton John) Tommy Denander - Guitar (Michael Jackson, Alice Cooper, Paul Stanley) Bruce Gaitsch - Guitar (Madonna, Richard Marx, Celine Dion) Jekko S. - Bass feat. Bobby Kimball (ehemals Toto).

Wow, das war ohne Zweifel der Höhepunkt meines Musikmessebesuches. Ein wahres Feuerwerk was die Jungs da auf der Bühne abbrannten !!!

Zum Abschluß lernte ich dann noch Jeff Waters, Gittarist und Leader der mir bisdato unbekannten kannadischen Trashmetall-Band "ANNIHILATOR" kennen. Er spielte zum Back-Up der gesamten Band seine Gitarre solo auf einer 2 mal 2 Meter grossen Bühne. Die Zuhörer verfolgten das Spektakel über Kopfhörer. Mir persönlich ein wenig zu laut und nach 3 Lieder zu eintönig.

Und wie immer, hier noch viele weitere Bilder. Aufgenommen mit einer Nikon D3 und einem 70-200 2,8 VR II, ohne Blitz und sonstige Hilfsmittel.

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Am Sonntag, den 22.01.2012 durfte ich das Neujahrskonzert des Seniorenbüros der Stadt Bad Vilbel im alt ehrwürdigen Kurhaus in Bad Vilbel miterleben. Ein Erlebnis der besonderen Art. Im Saal angekommen fühlte ich mich in die Zeit der 50er Jahre zurückversetzt. Persönlich erinnern kann ich mich an diese Zeit wahrlich nicht, da ich ja erst Ende der 50er Jahre geboren wurde. Die meisten der anwesenden Zuhörer aber waren sicherlich zu dieser Zeit auf dem Höhepunkt ihres Lebens angekommen.

Lebhaft und bildlich malte ich mir aus, wieviel Kur- und andere Konzerte wohl in diesem Saal, auf dieser Bühne stattgefunden haben. Und, wieviele der Zuschauer eines oder mehrere dieser Konzerte miterlebt hatten ?

Pünktlich um 15 Uhr war Beginn. Die beiden Künstler, Heike von Blankenburg (Sopran) und Christoph Klüh (Klavier), spielten und sangen gut 2,5 Stunden lang, unterbrochen von einer Pause, berühmte Melodien aus der Welt der Operette und des Musicals. Die musikalische Darbietung war überzeugend professionell und herzlich. Als Lohn gab es vom Publikum reichlich Applaus.

Berühmte Melodien aus der Welt der klassischen Musik sind zwar immer noch bei vielen beliebt, werden aber im Zeitalter von Techno und Hipp Hopp kaum noch produziert und im Rundfunk oder Fernsehen dargeboten. Besonders beindruckte mich das von Christoph Klüh extra für dieses Konzert arrangierte Popsinfonie-Medley " Das Beste von Udo Jürgens". Aber nicht nur ich, auch die Zuhörer waren von dieser natürlich nicht rein klassischen Sinfonie beeindruckt.

In seinem Tonstudio hatte der Pianist, der sich auch als Komponist und Produzent betätigt, diverse Sätze von Streichern und Bläsern via Synthesizer komponiert und arrangiert und ergänzte dadurch perfekt sein Spiel am Flügel. Das Ergebnis war, wie schon geschrieben, eine wahre Sinfonie, welche selbst ein Orchester in voller Besetzung nicht hätte besser präsentieren können.

Aber auch die Sopranistin, Heike von Blankenburg war, um es mal ganz simpel auszudrücken, nicht von schlechten Eltern. Sicher bewegte sie sich mit ihrer Stimme mühelos über 2-3 Oktaven. Durch ihr freundliches Auftreten sprang der berühmte Funke sofort auf das Publikum über und die Freude an der Musik und dem Zusammenspiel mit dem Pianisten war ihr stets anzumerken.

Heike von Blankenburg -           www.heike-gross.de

Christoph Klüh -                        www.christophklueh.de

Alles in allem, es war ein gelungener Nachmittag. Auch für mich, denn ich war ja nicht nur zum Zuhören da. Wie immer liess ich auch den Auslöser einer meiner Nikon D3s klicken. Die Ergebnisse seht ihr hier.