Für den Kalender "Wiesbaden-Inside" war ich nochmals auf dem Wiesbadener Neroberg. Hochgefahren bin ich mit der
Nerobergbahn
Sie wurde am 25. September 1888 als Wasserballastbahn eröffnet und stellte somit die Verbindung vom Nerotal zum Wiesbadener Hausberg, dem Neroberg her. Die Bausumme belief sich auf 222.352,13 Mark. Ursprünglich war von 100.000 Mark die Rede. Im Gegensatz zu anderen Bergbahnen wurde die Technik der Nerobergbahn seither unverändert beibehalten.
Der talwärts fahrende Wagen zieht den anderen Wagen durch seine Schwerkraft und durch Ballastwasser nach oben. Das Ballastwasser wird in einem unter dem Fahrgastraum angebrachten Tank, der 7 m³ Wasser aufnehmen kann, mitgeführt.
Die Bremse der Nerobergbahn baut auf das System Riggenbach auf. In der Mitte der beiden Gleise befindet sich eine Zahnstange, in die die beiden Zahnräder von Vorder- und Hinterachse ständig eingreifen. Mit einer Spindel-bremse, (die als vierfach Spindel ausgelegt ist und im Notfall selbsttätig schliesst) die auf das Zahnrad der Vorderachse wirkt, kann der Wagenführer die Geschwindigkeit exakt auf 6,78 Km/h regulieren. Die Notbremse wird durch eine Fliehkraftbremse blockiert, wenn die Fahrgeschwindigkeit um 30% überschritten wird. Dabei löst sich ein Fallgewicht, das den Wagen zum stehen bringt. Ebenso bei einer Seillockerung oder Seilriss.
Quelle : http://www.nerobergbahn.de/


Interessant und informell. Klasse Bilder !
Ich sach nur Spitze !
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