Über dem Zusammenfluss der Elbe und Moldau befand sich auf einer Anhöhe im 9. Jahrhundert eine slawische Burgstätte der Pschowanen. Der Sage nach soll die später heiliggesprochene Ludmilla auf der Burg geboren sein, die um 880 mit dem christlichen Přemyslidenfürsten Bořiwoj verheiratet wurde. Nach dem Tod von Ludmillas Vater, des Pschowanenfürsten Slavibor, fielen dessen Besitzungen an die Přemysliden.
Die hölzerne Feste wurde im Frühmittelalter durch eine Burg aus Stein ersetzt, die 1542 durch Zdislav Berka von Dubá zu einem Renaissanceschloss umgebaut und mit Sgraffito geschmückt wurde.
Sehr interessant ist auch die idyllische Weinprobe im Kellergewölbe. Die Familie Lobkowitz besitzt einige kleine Weinberge und betätigt sich seit Generationen als Winzer.
Ein den Freunden des Autorennsports bekanntes Familienmitglied der Lobkowitz war Georg Christian Lobkowitz..
Erst 20 Jahre war der Prinz alt, als er erstmals mit einem Austro-Daimler-Sportwagen ein Bergrennen in seiner Heimatstadt MeInik bestritt. Bald darauf erwarb er (1928) einen Bugatti 37A, 1929 einen 35C, 1931 einen neuen 51 und vor dem Avusrennen 1932 bekam er den großen 5-Liter-Typ 54, mit dem er bei diesem Rennen tödlich verunglückte. In den vier Jahren seiner Laufbahn hatte er zahlreiche Rennen gewonnen und sich als erstklassiger Fahrer erwiesen. Ab 1930 war er im Team mit Zdenek Pohl gefahren und hatte oft das Pseudonym »Hyta« gebraucht.




Excellenter Artikel. Weiter so !!!
Wieder mal ein ganz besonderer Reisebericht. Mit klasse Bildmaterial !