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Ein Riad (arabisch رياض, DMG riyāḍ) ist ein traditionelles marokkanisches Haus. Ein kleiner Palast mit einem Innenhof bzw. inneren Garten. Der Begriff kommt vom arabischen Wort für Garten, riyāḍ. Von hier wurde auch der Name der Stadt Riad abgeleitet. Die Gestaltung dieser Innenhöfe geht auf die lokale Übernahme der Bauweise römischer Villa (Atriumhaus) zurück. Der Riad wurde mit Beginn des Islams populär. Er bietet der Familie Schutz und Privatsphäre. Viele Riads in Marrakesch und Essaouira werden heutzutage als Hotels genutzt. Die immer vorhandene Dachterasse wird dabei als Frühstücksraum und/oder Restaurant genutzt.

Während meines letzten Aufenthalts in Marrakech wohnte ich in solch einem Riad. Dem Riad Nor Charana. Ein nicht so pompöser, dafür aber gemütlicher kleiner Riad mitten in der Medina von Marrakech.

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Der Jardin Majorelle ist ein botanischer Garten in Marrakesch, Marokko. Er wurde im Jahr 1923 von dem französische Maler Jacques Majorelle angelegt. Im Garten findet man Pflanzen aller fünf Kontinente, hauptsächlich Kakteen und Bougainvillea. Zwanzig Gärtner und Angestellte kümmern sich täglich um den Garten und die Bassins.

Seit 1947 ist der Garten öffentlich zugänglich. 1980 wurde er von dem französischen Modedesigner Yves Saint Laurent und seinem Lebensgefährten und Geschäftspartner Pierre Bergé aufgekauft.

Bergé gründete eine Stiftung, "The Majorelle Trust". Sie kümmert sich dauerhaft um den Erhalt der Anlage. Im Jardin Majorelle holte sich Saint Laurent seine Inspirationen für seine Kollektionen. Nach seinem Abschied vom Modegeschäft 2002 wurde die Villa und der Garten zu einem seiner Rückzugsorte. Nach seinem Tod im Jahr 2008 wurde seine Asche im Beisein von Mitarbeitern und Freunden im Rosengarten verstreut.

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Nach langer langer Zeit führte mich mein Weg wieder einmal nach Marrakech. Die "Rote Stadt" am Rande der westlichen Sahara in Marokko.

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Marrakech hat 928.850 Einwohner (Stand 2014) und liegt im Südwesten Marokkos. Hauptattraktion der Stadt ist sicherlich die Djemaa el Fna (arabisch etwa Versammlung der Toten), der weltberühmte mittelalterliche Markt- und Henkersplatz, heute ein lebendiger Ort orientalischer Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer, Affenhalter und Gaukler.

snake_1 dsc_3909_1 Dieser Platz übte schon bei meinem ersten Aufenthalt in Marrakech eine gewisse Faszination auf mich aus. Und er tut es auch heute noch. Das obige Foto des Djemaa el Fnaist nahm ich während der Dämmerung von der 2. Terasse des Café de France, dem ältesten Café am Platz auf.

Im Café Argana, praktisch direkt gegenüber, explodierte am 28. April 2011 eine ferngezündete Bombe und riss 17 Menschen in den Tot.

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Das Argana wurde weitgehend wieder hergestellt und zählt auch heute wieder zu den interessantesten Gebäuden am Platz.

Ein weiteres Highlight von Marrakech sind die Souks. Die Souks sind kommerzielle Viertel, Bazare wie sie im türkischen Raum genannt werden.

Die Souks von Marrakech sind riesengroß und liegen zum größten Teil in der Altstadt, der Medina. Ebenfalls in den Souks befinden sich zahlreiche Leder-Gerbereien sowie Färbereien. Hier werden Lederprodukte in Handarbeit hergestellt.

Wenn es dunkel wird am Djemaa el Fna werden die "Garküchen" aufgebaut. Hier gibt es traditionelle marokkanische Küche für wenig Geld. Vom Hammelkopf über Muscheln bis hin zum Couscous werden hier einige interessante Gerichte angeboten.

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Ein Glas frischen Orangensaft gefällig ? Auch das gibt es in hervorragender Qualität bei einem der vielen Stände am Djemaa el Fna. Dem Platz in Marrakech schlechthin.

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