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Unter der Regie von Kurfürst Carl Theodor (1724-1799) entstand in Schwetzingen nach dem Vorbild von Versailles eine Gartenanlage, die in Europa ihresgleichen sucht. Der Schwetzinger Schlossgarten besteht aus zwei Teilen:

Dem symmetrisch angelegten französischen Barockgarten mit dem Arions-Brunnen im Zentrum und dem englischen Landschaftsgarten. Dieser legt sich in geplanter Natürlichkeit um den großen Weiher und dessen geschwungene Kanäle.

Der Barockgarten ist in Parterre, Heckenzone und Waldteil aufgeteilt. Ungewöhnlich: In Schwetzingen bilden Zirkelbauten und Laubengänge ein kreisförmiges Parterre, das den Garten von allen anderen der Epoche unterscheidet.

Hier ein paar Bilder von einem Shooting im Sommer 2008, eben im Schlossgarten des Schwetzinger Schlosses.

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Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Schöne so nah ist ?? Es geht hier um den neuen Aussichtsturm im Regionalpark Rhein-Main. Er bildet sozusagen das Portal, gelegen an der Weilbacher Kiesgrube unweit der vielbefahrenen Autobahn A 66. Im Sommer diesen Jahres wurde der Turm und einiges drumherum eröffnet. Ein Grund für mich dort einmal vorbeizuschauen.

Schon von weitem sieht man den Turm. Gelegentlich ist er während der Dunkelheit auch beleuchtet. Außen ist er mit Holz verkleidet, innen führt eine Wendeltreppe nach oben. In knapp 27 Metern Höhe ist die Besucherplattform. Von hier aus kann man die ganze Region betrachten. Vom Taunus bis zum Odenwald und von der Frankfurter Skyline bis nach Mainz. 41 Meter ist der Regionalparkturm insgesamt hoch. Die Spitzen sollen an eine sich öffnende Blüte erinnern. Auf mich wirken sie allerdings eher wie der geöffnete Rachen eines Krokodils.

Neben dem Turm liegt das Besucherzentrum. Es wurde schon im Sommer 2011 in Betrieb genommen. Im Untergeschoss ist eine ganz besondere Ausstellung untergebracht. „Mikrokosmos der Region. Auf 66 Monitoren sind Fotografien aus der Region zu sehen, 18 davon sind beweglich.

Außerdem gibt es da noch das Gasthaus „Zum wilden Esel“, mit einem kleinen Kolleg und mittelgroßem Festsaal, der sich auch gut für private Feiern eignet. Die Küche ist gut bürgerlich, regional.

Vor dem Besucherzentrum ist ein künstlicher See angelegt, er soll im Laufe der Zeit zum Biotop werden. Für die Kleinen es gibt einen Spielplatz und eine kleine Kletterwand. Das Naturschutzgebiet Weilbacher Kiesgruben mit dem Silbersee und fünf kleineren Aussichtstürmen liegt in unmittelbarer Nachbarschaft und ist ebenso einen Besuch wert.